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1832 - 1847
Von Januar bis Juli 1832 reist Delacroix als Begleiter einer diplomatischen
Delegation des Comte Charles de Mornay nach Spanien und Nordafrika. Seine
Eindrücke von der südlichen Landschaft im gleißenden Licht,
von Menschen und Kultur Marokkos hält er in wunderbaren Studienblättern
fest. Nachhaltig wirken sich diese Erlebnisse aber auch auf seine Malerei
aus – und zwar bis zu seinem Tod. Es entstehen großartige Bilder
wie etwa „Arabische Fantasia“ (1833) oder „Le Kaïd,
Marokkanischer Anführer“ (1837).
1835 stellt Delacroix im Salon erstmals ein religiöses Gemälde
aus - Werke christlichen Inhalts gewinnen in seinem Œuvre an Bedeutung.
Charles Baudelaire feiert den Maler von nun an als Meister der Farbe. 1839
studiert Delacroix auf einer Reise nach Belgien und in die Niederlande vor
allem die Kunst von Peter Paul Rubens, was auf seine Arbeit einen nachhaltigen
Einfluss ausübt.
Aber auch die Auseinandersetzung mit der Literatur behält ihren Stellenwert
für Delacroix’ Schaffen: 1839 entstehen Gemälde mit der
Darstellung „Hamlets“, und 1843 publiziert er eine Folge von
dreizehn Lithographien zu Shakespeares Stück. |
© Staatliche Kunsthalle Karlsruhe |
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